Transporte: Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung zum Thema „Transporte im Facility Management
Facility Management (FM) umfasst ein breites Spektrum von Dienstleistungen rund um den Betrieb und die Instandhaltung von Gebäuden und Liegenschaften. Dazu gehören auch Transportaufgaben – zum Beispiel das Bewegen von Material, Werkzeugen, Geräten, Abfällen oder Post/Kurierwaren innerhalb und außerhalb des Gebäudekomplexes. Ob es sich um kurze innerbetriebliche Fahrten mit Flurförderzeugen (Hubwagen, Stapler), Transportwagen, Elektroschlepper, Kleintransporter oder um gelegentliche Außentransporte zu anderen Standorten handelt: Im Arbeitsschutz müssen diese Tätigkeiten in einer Gefährdungsbeurteilung (GBU) berücksichtigt werden. Typische Risiken sind Ergonomische (Manuelles Heben/Tragen), Stolpern/Rutschen, Kollisionen mit Staplern, ungesicherte Ladung, Stress durch enge Zeitfenster oder Schichtarbeit.
Die Transporte im Facility Management – ob innerbetriebliche Fahrten mit Staplern, Handhubwagen, Routenzügen oder externe Auslieferungen/Abholungen – erfordern eine gründliche Gefährdungsbeurteilung. Da laut ArbSchG und BetrSichV sämtliche Arbeitsmittel und -prozesse auf Risiken zu prüfen sind, gehören auch Verkehrswege, Ladungssicherung, ergonomische Lastenhandhabung, Fahrzeugwartung und Fremdfirmenkooperation in die GBU. Mit geeigneten technischen, organisatorischen und personellen Maßnahmen (z. B. strukturierte Verkehrsführung, Schulungen, PSA, realistische Zeitpläne) werden Unfallgefahren nachhaltig reduziert und ein reibungsloser, effizienter sowie arbeitssicherer Transportablauf sichergestellt.